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Sozialgericht
stärkt die Rechte von Schmerzpatienten.
Danach hat ein Schmerzpatient das Recht in einer
schmerztherapeutischen Klinik
behandelt zu werden,
er
muß
also nicht
irgendeine der sonst üblicherweise angebotenen Rehabilitationen akzeptieren
sondern kann unter Hinweis auf das Urteil
gleich Widerspruch einlegen.
Hier
gelangen Sie zu dem Urteil (dieses gilt sinngemäß natürlich nicht nur für die
Rentenversicherungen sondern auch für Krankenkassen), das mittlerweile
rechtskräftig ist. Pressemitteilung dazu:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=051207009&phrase=schmerzklinik
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Zu Themen, die Krankheiten/Diagnosen betreffen, gelangen Sie
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Internationalen (englischsprachige)
Schmerzthemen:
Complex Regional Pain Syndrome (www.complex-regional-pain-syndrome.de),
CRPS (www.crps-type.com),
Face Pain (www.face-pain.com)
low back pain (www.low-back-pain.net),
Prosopalgia (www.prosopalgia.de),
Reflex Sympathetic
Dystrophy Syndrome (www.reflex-sympathetic-dystrophy-syndrome.de),
Sudeck atrophy (Sudeck`s
atrophy) (www.sudeck-atrophy.com),
Sudeck disease (Sudeck`s
disease) (www.sudeck-disease.com,
Sudeck dystrophy (Sudeck`s
dystrophy) (www.sudeck-dystrophy.com),
Die wichtigsten Schmerzthemen zusammengefaßt:
Arthritis:
http://www.arthritis-information.de Arthrose:
http://www.1-arthrose.de
Armschmerzen:
http://www.armschmerz.com
Atypische Gesichtsschmerzen:
http://www.atypischer-gesichtsschmerz.de
Bandscheibenvorfall:
http://www.bandscheibenvorfall.biz
Beinschmerzen:
http://www.beinschmerz.com
Borreliose:
http://www.bor-reliose.de
Brustwirbelsäulensyndrom:
http://www.bws-syndrom.de
Brennende Füße:
http://www.burning-feet-syndrom.de
Cluster-Kopfschmerz:
http://www.cluster-kopfschmerz.org
CRPS:
http://www.komplexes-regionales-schmerzsyndrom.de
Durchblutungsstörung:
http://www.durchblutungs-stoerung.de
Dorsalgie:
http://www.dorsalgie.com
Fibromyalgie:
http://www.fibromyalgie.at
Fibromyalgiesyndrom:
http://www.fibromyalgiesyndrom.eu
Gelenkschmerzen:
http://www.gelenksschmerzen.de
Gesichtsschmerz:
http://www.gesichtsschmerzen.de
Gliederschmerzen:
http://www.gliederschmerzen.com
Gürtelrose:
http://www.guertelrose.co.uk
Halswirbelsäulensyndrom:
http://www.hws-syndrom.de
Herpes zoster:
http://www.herpes-zoster.eu
Hörsturz:
http://www.gehoersturz.org
Hüftschmerzen:
http://www.xn--hftschmerz-9db.de
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http://www.ischias.co.uk
Kausalgie:
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Kopfschmerzen:
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Leistenschmerzen:
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Migräne:
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Morbus Sudeck:
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Nervenschmerzen:
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Neuralgie:
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Neuritis:
http://www.neuritis.net
Neuropathie:
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Osteomyelitis:
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Schleudertrauma:
http://www.schleudertrauma.li Polyneuropathie:
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Postzosterische
Neuralgie:
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Restless legs:
http://www.restless-legs-syndrom.eu
Schlaganfall:
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Schulterschmerzen:
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Spannungskopfschmerzen:
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Spinalkanalstenose:
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Steißbeinschmerzen:
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Sudeck Dystrophie:
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Thalamusschmerzen:
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Tinnitus:
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Zephalgie:
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Links zu empfehlenswerten Einrichtungen:
Schmerzklinik (1):
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Schmerzklinik (2):
www.schmerzklinik-1.de
www.norderney-insel-hotel.de/norderney-hotel
www.norderney-insel-hotel.de
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Die schöne Stadt Bad Mergentheim
LUMBALSCHMERZEN
lumbale Schmerzen
Lumbalschmerzen betreffen die
Lendenwirbelsäule
und die
Lenden
region, sie werden vom Mediziner auch als
Lum
balgie bezeichnet. Im
Unterschied zum LW S-Syndrom bleiben diese
Sch
merzen aber auf den
Lendenbereich
beschränkt und strahlen (zunächst) nicht aus. Die akute, anfängliche Form wird
als
Lumbago bezeichnet, zu deutsch „Hexenschuß“.
Überwiegend
beschreiben die Patienten stechende, lumbale
Schmerzen verbunden mit Hartspann der regionalen
Wirbelsäule
n
muskulatur,
nicht selten besteht eine
Bewegung
ssperre
woraus eine Zwangshaltung resultiert.
Die subakute
(= abgeschwächte) Form kann sehr
hartnäckig sein und im weiteren Verlauf dann Anlaß geben, eine
spezielle Schmerztherapie anzuwenden.
Auflistung
wirbelsäulenbedingter
Ursachen für
lumbale
Schmerzen:
Degenerative Veränderungen
(= durch Abnutzung hervorgerufen)
-
Bandscheibenschäden (Bandscheibenvorwölbungen,
Bandscheibenvorfall)
- ligamentäre Insuffizienz (=
Funktionsstörung von Haltebändern)
- Störung der gelenkigen
Wirbelverbindungen
- knöcherne Veränderungen
(Randzacken,
Knochen
wulste usw.)
- Einengung des Spinalkanals (Spinalkanalstenose
bzw.
Spinalstenose,
Wirbelkanalverengung,
Wirbelkanalstenose)
Mißbildungen
-
angeborene (z.B. Spina bifida, Blockwirbel, Keilwirbel)
-
Wachstumsstörung (z.B.
Skoliose,
Scheuermann Krankheit)
Entzündliche Erkrankungen
-
Rheumatischer Formenkreis (z.B.
Polymyalgia,
Bechterew Krankheit)
-
Infektionserkrankungen (Spondylitis
z.B. durch Tbc, Staphylokokken)
Generalisierte Skeletterkrankungen
-
(z.B.
Osteoporose
(=
Kochenschwund),
Osteomalazie)
Tumoren
der Wir belsäule
-
Primärtumoren (hauptsächlich Plasmozytom)
-
Metastasen
Traumen (= Verletzungen) (z.
B. Frakturen)
Defekte, nicht verletzungsbedingte (z.B.
Spondylolyse,
Spondylolisthesis
(=
Wirbelgleiten,
Gleitweirbel)
Häufigste Ursachen für
Lumbalschmerzen:
Überwiegend entstehen diese Sch
merzen
auf dem Boden höhergradiger
degenerativer (= abnutzungsbedingter)
Verschleißerscheinungen, begünstigt durch eine Fehlhaltung. Die
Verschleißerscheinungen betreffen hauptsächlich die kleinen Wir belgelenke, die
wegen ihrer dachziegelartigen Anordnung auch
Facettengelenke genannt
werden.
Zu nennen wäre aber auch eine übermäßige Abnutzung der
Bandscheibe
n, die
zu einer
Bandscheibenvorwölbung (Bandscheibenprotrusion) oder gar
Bandscheibenvorfall (Bandscheibenprolaps)
führen kann, häufig Ursache für Lumbalschmerzen.
Auch
generalisierte (= allgemeine, nicht nur
auf den Sch merzbereich beschränkte)
Erkrankungen können zu
Lumbalschmerzen
führen. Hier wäre die
Osteoporose
aufzuführen. Auch eine Erkrankung benachbarter Organe, in erster Linie die
Nieren, kann
solche Schmerzen
hervorrufen.
Schmerztherapie bei
lumbale
n
Schmerzen:
Grundsätzlich gilt, daß durch eine geeignete
Diagnostik
(= Maßnahmen zur Erkennung
von Krankheiten) versucht werden muß,
eine für die geklagten
Sch
merz
en ursächliche, spezifische Erkrankung zu
entdecken. Gelingt dies, so muß diese zunächst kausal
(= entsprechend der Krankheitsursache)
behandelt werden.
Dazu ein Beispiel: Werden die
Lumbalschmerzen
durch
Nierensteine verursacht, so steht an erster Stelle die Auflösung derselben, z.B.
mechanisch durch Stoßwellen (sog. extrakorporale Stoßwellenlithotripsie) oder
durch geeignete Medikamente. Ansonsten eignen sich zur Behandlung
folgende Maßnahmen, wobei ein
Dauerschmerz praktisch immer eine
Kombination von verschiedenen Therapieverfahren erfordert:
Medikamentöse
Schmerztherapie (MST) bei
lumbale
n
Schmerzen:
Akut
(= plötzlich einsetzend, heftig) und
subakut (= eher schleichend verlaufend) können
zunächst (vorwiegend) peripher wirkende
Analgetika
(=
Schmerzmittel,
die am Ort der Schmerzentstehung wirken)
eingesetzt werden, insbesondere sog. nicht steroidale Antirheumatika (=
Rheumamittel),
aus dieser Gruppe möglichst langwirkende und magenschonende wie z.B.
Mobec®.
z.B. Parecoxib (Dynastat®)
oder Etoricoxib (Arcoxia®),
allerdings scheint diese Stoffgruppe mit einem Herz-/Kreislauf-Risiko verbunden
zu sein, zumindest bei längerer Therapiedauer. Es bleibt abzuwarten, ob Parecoxib
und
Etoricoxib nicht auch noch vom Markt genommen werden, wie schon andere
Mittel dieser Stoffgruppe zuvor.
Bei stärkeren
schmerzhaften Muskelverspannungen können darüber hinaus auch Muskelrelaxanzien
(= Mittel zur Muskelentspannung) (z.B.
Norflex®, Mydocalm®) verordnet werden.
Manchmal sind aber (chronische)
Lumbalschmerzen nur
mit zentralwirkenden Analgetika (z.B. Tramadol, Valoron N® oder gar
Morphin)
(= im Gehirn bzw. Rückenmark wirkende
Schmerzmittel) beherrschbar.
Grundsätzlich sollte aber auch bei
Lumbalschmerzen eine
längerfristige Schmerzmittelverordnung wegen der Gefahr der Gewöhnung oder gar
Schmerzmittelabhängigkeit vermieden werden.
Die Kombination mit schmerzdistanzierenden
Antidepressiva
(= Mittel gegen Depression, u.a. aber auch bei Lum
balgie hilfreich)
(z.B. Doxepin, Maprotilin) hilft in vielen Fällen
Schmerzmittel
einzusparen.
Therapeutische Lokalanästhesie
(TLA)
(=
Behandlung mit einem örtlichen
Betäubungsmittel)
bei
lumbale
n
Schmerzen:
Bei einem anhaltenden
Sch
merz
sollten rechtzeitig alternative Methoden eingesetzt
werden. Eine sehr wirksame Alternative, ohne jedes Gewöhnungs- oder
Suchtpotential, ist die
therapeutische Lokalanästhesie mit einem lang wirkenden
örtlichen Betäubungsmittel (z.B. Bupivacain) in Form von örtlichen
Betäubungen und Nervenblockade
n.
Infiltrative Lokalanästhesie (=
Infiltration mit einem
örtlichen Betäubungsmittel):
-
Die einfachste diesbezügliche Therapie besteht
in der örtlichen Infiltration der meist verspannten, an die
Wirbelsäule angrenzenden
Muskulatur. Je nach segmentaler Ausdehnung reichen ca. 5-10 ml
Bupivacain 0,25% bis 0,5% völlig aus. Eine weitere Möglichkeit ist die gezielte
Infiltration von Triggerpunkten (=
kleine Reizzonen hpts. in der
Mus
kulatur)
nach vorheriger Identifizierung derselben.
-
Werden die
Lumbalschmerzen
durch
abgenutzte, entzündliche oder irritierte Intervertebral
gelenke
(= kleine
Gelenk
e
zwischen den Wirbeln)
verursacht, z.B. bei
Osteochondrosis
intervertebralis, sind Infiltrationen der betroffenen kleinen
Gelenk
e erfolgversprechend. Kortison- Zusatz kann den Heilungsprozeß beschleunigen.
Der
Beweis für ein "Facettensyndrom"
(=
Schmerzstörung im Bereich der kleinen Wir belgelenke)
als Schmerzursache, ist letztlich nur durch den Erfolg einer probatorischen
(= zur Sicherung der Diagnose durchgeführten)
Facet ten-Betäubung zu erbringen.
Langzeiterfolge durch Thermokoagulation
(= Verkochung / Zerstörung mit Hochfrequenzstrom)
der Facet ten sind nicht gesichert.
Periphere temporäre (= oberflächliche,
zeitlich begrenzte) Nerven- und
rückenmarknahe Blockaden
bei
lumbale
n Schmerzen:
-
Zur
Unterbrechung segmentaler Reflexkreise, aber auch zur Therapie von
Schmerzausstrahlungen eignen sich Blockaden
(= Betäubungen)
der korrespondierenden
Nervenwurzel
n
(= im Schmerzbereich befindlichen
Nerven austrittstellen
neben der
Wirbelsäule).
-
Als nächst höhere Therapiestufe ist die
lumbale Periduralblockade (=
rücken
marknahe Betäubung im
Lenden
bereich),
insbesondere kontinuierlich mit
Katheter (*siehe unten), bei
hartnäckigen
Lumbalschmerzen
eine sehr effektive Therapiemaßnahme, die allerdings
nur unter stationären Bedingungen durchgeführt werden sollte. Bei technischer
Beherrschung, adäquater
Lokalanästhetika
-Dosierung und Beachtung der
hygienischen Belange kann das Risiko bei der Anzeige "Lumbalschmerzen" als vertretbar eingestuft werden.
Wenn eine Periduralblockade
technisch schwer oder nicht durchführbar ist (z.B. bei Mißbildungen, Zustand
nach Spondylodese
(= operative
Wirbelsäulenversteifung))
usw., bietet sich die sog.
Kaudalanästhesie (=
rücken
marknahe
Betäubung durch einen Kanal im
Kreuzbein hindurch)
an, die auch mit Katheter* möglich ist, sofern dieser wegen der der
Gefahr einer
Entzündung seitlich unter der Haut mittels einer Untertunnelung
weggeführt wird. Erhöht man die Menge des örtlichen Betäubungsmittels (z.B.
20-25ml Bupivacain 0,1 bis 0,15 %) kann auch der obere Lendenbereich erreicht
werden.
Statt mit einem örtlichen Betäubungsmittel können die aufgeführten,
rückenmarknahen Blockaden auch mit einer verdünnten Morphin-Lösung durchgeführt
werden, allerdings ist damit die oft zu beobachtende, über die Behandlungszeit
hinaus anhaltende Wirkung deutlich weniger ausgeprägt.
*
Bei der sog. kontinuierlichen Blockade mit Katheter wird der dünne
Kunststoffschlauch dicht an Nervengeflechte bzw. den betroffenen Nerven
eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt durch eine handelsübliche Kanüle
hindurch, es muß also nicht „aufgeschnitten“ werden. In der Folge wird über
diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der vorangegangenen
Dosis, das
Lokalanästhetikum
(=
örtliche Betäubungsmittel) völlig schmerzlos nachgespritzt. In
bestimmten Fällen kann zur Verabreichung des örtlichen Betäubungsmittels durch
den Katheter hindurch auch eine kleine Pumpe angeschlossen werden. Das
örtliche
Betäubungsmittel wird bei dieser Behandlung so dosiert, dass die grobe Kraft
erhalten bleibt (bei gleichzeitiger Hemmung der Schmerzreizleitung), damit
begleitend krankengymnastische Übungsbehandlungen möglich bleiben.
Physikalische Therapie bei lumbale
n
Schmerzen:
Auch eine Elektrostimulation
kann bei bei dieser
Schmerzerkrankung eine Beschwerdelinderung herbeiführen. Die
transkutane Nervenstimulation mit Niederfrequenzgenerator über
Klebeelektroden (TENS) hat den Vorteil, daß sich die Patienten bei Bedarf selbst
behandeln können. Die Elektroden werden paarig neben der Wirbelsäu le im
Schmerzbereich aufgeklebt. Durch Veränderung der Stimulationsfrequenz und der
Elektrodengröße kann die Wirkung optimiert werden. Die elektrische epidurale
Rückenmarksstimulation erfordert eine strenge Patientenauswahl. Auch eine sog.
Hochtontherapie
kann sehr hilfreich sein.
Eine weitere
physikalische Behandlungsmöglichkeit ist die oberflächliche
Kältetherapie im Schmerzbereich. Wir verwenden einen elektrischen
Kaltluftgenerator, dessen Luftstrom auf ca. -10 bis -15 Grad C abgekühlt ist.
Manche Patienten empfinden
allerdings lokale Wärmeapplikationen (Rotlicht) als besser wirksam. Warme
Bäder können ebenfalls einen lumbale
n
Rüc
kenschmerz lindern.
Die Verordnung von Massagen
ist auch bei diesen Sch
merzen
nicht sinnvoll. Für den Patient
mag diese Behandlung zwar angenehm sein, aber unter schmerztherapeutischem
Aspekt bringt sie nichts und führt nur zu unnötigen Kosten.
Nahezu unverzichtbar ist aber bei
Lumbalschmerzen (chronische) die heilgymnastische Therapie, da meist nur
diese geeignet ist, einen ärztlichen Behandlungserfolg zu sichern und
längerfristig zu stabilisieren. Dabei gilt es, die
Muskeln neben der Wirbelsäu le zu trainieren, da auf Dauer nur eine kräftige/suffiziente
Muskulatur
eine statische und dynamische Schwäche des Achsenorgans kompensieren kann.
Besonders bei akuten Blockierungen hat die manuelle Therapie (Chirotherapie)
durchaus gute Erfolge aufzuweisen.
Bei schmerzhaften degenerativen
(= durch Abnützung hervorgerufenen)
Veränderungen der Wirbelsäu le wird auch eine Röntgenbestrahlung empfohlen
(Thomalske 1991).
Auch eine Magnetfeldtherapie
(pulsierende
Signaltherapie)
kann bei lumbale n
Schmerzen hilfreich sein.
Andere Therapiemaßnahmen:
Der Vollständigkeit halber darf die Akupunktur
(Schmerzakupunktur) zur Behandlung chronischer Sch
merzen nicht unerwähnt bleiben.
Wichtig
sind individuelle Instruktionen zur richtigen Haltung und Vermeidung von
übermäßigen Wirbelsäulenbelastungen (funktionelle Ergotherapie bzw.
Rückenschule). Darüber hinaus ist anzustreben, daß die betroffenen Patienten
Übungen zur Lockerung der Mus kulatur erlernen. Die Verordnung von Hilfsmitteln
wie z.B. stabilisierende Korsette sollten dem Orthopäden vorbehalten sein.
Hypnoide (= bewußtseinsverändernde)
Verfahren wie autogenes Training oder
progressive Relaxation nach Jakobson sind eine sinnvolle Ergänzung der
Gesamtstrategie, da auch sie zu einer muskulären Entspannung führen, ebenso
Biofeedback (= Registrierung und
Rückmeldung bioelektrischer Signale).
Psychotherapeutische Interventionen
können beim ausgeprägten "psychosomatischen Sch
merz" angezeigt sein, da auch
verdrängte Konflikte muskuläre Verspannungen und Sch
merzen verstärken können.
Bestehen chronische
Sch
merzen längerfristig, so ist davon auszugehen, daß
bereits ein Chronifizierungsgrad II oder III (Mainzer Stadieneinteilung)
vorliegt. In diesen Fällen ist eine rein somatische
(= körperbezogene) Behandlung kaum mehr
ausreichend, sondern es müssen zusätzlich
psychologisch /psychotherapeutische
Interventionen erfolgen, hilfreich ist auch ein
Schmerzbewältigungstraining.
Die
invasiven
(= in den Körper eindringenden)
Therapiemethoden der
speziellen
Schmerztherapie setzen
eine sehr gründliche fachärztliche Ausbildung voraus, weshalb sie nur in
spezialisierten Einrichtungen angeboten werden können. Insbesondere sind die
kontinuierlichen Nervenblockaden mittels eingepflanztem Katheter in Deutschland nur in
ganz wenigen
Schmerzzentren
(Schmerzkliniken)
durchführbar, so z.B. in Bad Mergen
theim.


Aktualisiert: 05.07.2006 k u
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B
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(2),
Fußsohlenschmerz
G
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L
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T
Tarsalgie,
Tendinopathien,
Tendopathie (www.tendopathie.de),
Tendinitis calcarea,
Tenosynovialitis,
Tennisellbogen (www.tennisellbogen.com),
Thorakodynie,
Tiefenschmerz,
Tinnitus aurium,
Tunnel-Syndrom,
U
Übertragungsschmerz,
Unkarthrose (http://www.unkarthrose.de),
Unterarmschmerzen,
Unterbauchschmerz (www.unterbauchschmerz.com),
Unterbauchschmerzen,
Unterleibsschmerzen,
Unterschenkelschmerz,
Unterschenkelschmerzen,
unruhiges Bein
V
Venenschmerzen,
Venöse
Durchblutungsstörung (www.venoese-durchblutungsstoerung.de),
Verwachsungsbauch,
Virale
Gelenkentzündung,
W
Wadenkrampf,
Wadenschmerzen (www.wadenschmerzen.de),
Weichteilschmerzen,
Wirbelkanalstenose,
Wirbelsäulenschmerzen,
Wirbelsäulenversteifung,
Wirbelsäulenerkrankungen
(www.wirbelsaeulenerkrankungen.com),
Wirbelsäulenkrümmung, Wirbelsäulenleiden
(www.wirbelsaeulenleiden.com),
Wirbelsäulenverbiegung,
Wirbelversteifung (www.wirbelversteifung.de),
WS-Syndrom (www.ws-syndrom.de),
Wurzelentzündung,
Wurzelkompression (www.wurzelkompression.de),
Wurzelreizsyndrome,
Z
Zahnschmerzen, Zeckenbiß
(www.zecken-biss.de),
Zehenschmerzen,
Zephalodynie,
Zervikobrachiales Syndrom,
Zoster-Erkrankungen,
Zosterschmerzen,
Zungenentzündung,
Zungenschmerzen,
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